10. Juni 2009

Mittwoch... Eine Erkenntnis...

Hier bricht echt keiner was über den Daumen.

Ohne jemanden beleidigen zu wollen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich hier schonmal jemand tot gearbeitet hat. Die Liste die ich verschickt hatte war komplett beschriftet und unterteilt, sodas jeder, der soie bekommen hat sich maximal zehn Zeilen in dieser Tabelle hätte ansehen müssen... und trotz allem, hab ich nur eine Antwort bisher erhalten.

Ich meine gut, zuhause dauert sowas auch etwas, aber da ist auch merh zu machen... Dementsprechend hieß es für mich wieder einmal Zeit totschlagen, nach Aufgaben suchen um wenigstens beschäftigt auszusehen.

"Beruhigenderweise" meinten einige Kollegen dass es ganz nromal sei, dass man hier 'nicht immer' etwas zu tun hätte... Ich hab lieber nicht wieter nachgefragt was das 'nicht immer bedeuten sollte...

Nun, irgendwie verging die Zeit und weil die Jungs gestern begeistert waren, gings erneut zu Wendys... Hat mir persönlich nicht besser oder schlechter geschmeckt als das letzte mal, aber mei, immerhin kommt man mal bissl rum...

Abends stellte ich dann auch noch fest, das meine Vorräte meines LIeblingsgetränks zu neige gingen, dementsprechend musste ich mich wieder in diesen furchtbar müffelnden Laden begeben... Das sind echt üble Arbeitsbedingungen da... 

Falls das jemand liest, der nach uns nochmal hier sein wird... Kleiner Tipp, geht nicht in den Abendstunden hin, und wenn ihr das doch müsst, dann stellt Euch auf lange... und ich meine lange Schlangen an mit übervollen Großeinkäufen von Familien... Ihr steht also ein weilchen an der Kasse, weil die Kassierer auch nicht die schnellsten sind...

In diesem Sinne...

Enjoy your Coke ;)

9. Juni 2009

Dienstag...

Ja... Dienstag halt... irgendwie gibts zu diesem Tag nicht wirklich viel zu sagen... So wirklich viel zu tun hab ich immernoch nicht. Ich hab zwar eine Aufgabe bekommen, aber das war eine email schrieben udn dann warten... Ein Bisschen Tabellengespiele und nun? 

Tja, was macht Frau also, um sich die Zeit zu vertreiben? Durchs Büro huschen und alle möglichen Leute Fragen, ob man irgendwo aushelfen kann. Allerdings... Scheinen die echt nicht viel zu tun zu haben, besser gesagt nichts zu haben, was sie einem dann geben... Wer weiß, vielleicht haben die ja das selbe Problem wie ich ;)

Ansonsten unterhielt man sich viel mit Kollegen, da legen die hier ja auch erstaunlichen Wert drauf... Rede viel... Egal was du tust, aber rede... 

Aber so bekommt man immerhin auch neue Infos, was wiederum nützlich sein kann... So erfuhren wir davon, dass kurz hinter dem Subways noch weitere Möglichkeiten sind, um zu essen. Daher haben wir das in der Mittagspause dann mal ausgetestet und landeten bei Wendys - Old fashioned hamburgers... Wie der Titel schon fast verrät also ein etwas 'besserer' Mc Donalds...

Wobei das mit dem besser auch Ansichtssache war, fand ich jedenfalls. Aber die Milchshajes waren gut, also wenn man da isst, sollte man sich nen Milchshake gönnen ;)

So viel mehr gibts heute auch nicht zu sagen, in diesem Sinne... 

Have a nice day

8. Juni 2009

Der Beginn der Zweiten Woche...

Kaum zu glauben, heute ist schon Montag, dass heißt unsere zweite Woche hier beginnt... Die Zeit vergeht hier echt wie im Fluge...

Leider war es ziemlich kalt heute, im Vergleich zum Wochenende, das wirklich überaus sonnig war. Aber gut, muss wohl immer irgendwie nen Ausgleich geben. Meine Dusche am Morgen war leider auch nicht so warm wie erhofft, aber damit musste ich wohl leben.

Der Arbeitstag verging nur schleppend, weil ich leider nichts zu tun hatte, besser gesagt nichts, woran ich heute arbeiten konnte. So sah ich also die Requests durch, half hier und da ein paar MInuten aus bis zum Mittag. Erneut führte uns der Hunger zu Subway, aber auf Dauer ist das ja auch keine Lösung...

Im Anschluss an unsere Mittagspause bekam ich dann aber doch eine Aufgabe, die mich eine Weile beschäftigen würde. Leider dauerte es noch einmal gute zwei Stunden bis ich damit überhaupt anfangen konnte, da mir vorher die entsprechende Datei fehlte. 

Dementsprechend wurde ich auch nicht mehr damit fertig, aber so hatte ich immerhin etwas für Morgen...

Die Busfahrt heim verlief ebenfalls ruhig. Am Square One gingen zwei der Jungs noch Shoppen während wir verbliebenden nach Hause fuhren. Ich warf aber auch nur kurz meine Sachen ins Zimmer und machte mich dann ebenfalls auf den Weg zum Einkaufen. Nachdem ich eine Weile den NOFrills durchstöbert hatte fand ich sogar einige Dinge die vermutlich für europäische / deutsche Verhältnisse als essbar durchgehen würden... Hoffte ich jedenfalls.

Davon abgesehen brachte der Tag nichts weiter aufregendes udn ging ebenfalls ruhig zu Ende...

7. Juni 2009

Ruhetag...

Ja, wie der Titel schon sagt, war der Sonntag für uns als Ruhetag angesetzt und der war auch bitter nötig. Nachdem ich viel zu früh wieder wach war, stellte ich auch noch fest, dass mir noch immer die Füße wehtaten… Deshalb blieb ich auch noch ne ganze Weile liegen, immerhin hatte ich heute keine Termine. Außer vielleicht mit der Waschmaschine.

Es tat auf jeden Fall gut es mal ruhig angehen zu lassen, aber der Hunger trieb mich doch nach unten. Bisher hatte es aber außer mir wohl nur Pierre aus dem Bett geschafft, aber ich verzog mich auch wieder nach oben. Da die andern noch schliefen, würde es sich nicht lohnen zu waschen… Nachdem ich aber am Samstag etwas gesehen hatte, was mich interessierte beschloss ich heute doch nicht nur auszuruhen, sondern zum Square One zu fahren, um alleine einmal die Läden zu durchforsten, Geld zu holen und Fahrkarten für uns.

So brach ich schließlich auch auf und besorgte die Fahrkarten, musste dann aber doch glatt ne halbe Stunde oder länger das Square One durchforsten, bis ich eine Band gefunden hatte, bei der ich mit meiner Kreditkarte Geld abheben konnte. Also zur Info. Geld bekommt man mit Mastercard dort nur bei der BOM – Bank of Montreal. Wieso? Keine Ahnung, überall sonst nehmen die Mastercard aber Geld abheben… eher weniger.

Schließlich hatte ich aber meine Mission erfüllt und begann die Läden zu durchsuchen nach… Trikots. Ja, richtig Trikots. Aber auch da gab‘s nur einen einzigen, der Eishockeytrikots verkaufte… Und dann außerhalb des Square One noch Sport Chek… Aber die Preise da… Waren dann doch mehr als Abschreckend. Nachdem ich noch just for fun andere Läden abgeklappert hatte kehrte ich schließlich mit Wäschenetzen nach Hause zurück.

Inzwischen war es auch schon fast 19 Uhr und somit hatten es auch die andern beiden endlich aus den Federn geschafft. Nach einigen Hin und Her, sowie etwas Gerätsel bezüglich der Einstellungen schmissen wir die Waschmaschine an und hofften, dass die Wäsche überleben würde. Kanadische Waschmaschinen sind komisch… Und laut. Aber das war der Trockner danach auch. Die Wäsche hat‘s trotzdem überlebt… Zum Glück.

Ansonsten ging der Tag recht ereignislos zu Ende, indem wir einfach mit einander quatschten und unsere Füße ausruhten…



6. Juni 2009

Toronto… A wonderful place to be…

Tja, wie der Titel wohl schon sagt, geht es dieses Mal um Toronto. Gegen 12 Uhr brachen wir auf. Ein kurzer Fußmarsch brachte uns vier und Gandalf zur Erindale Station. Von dort aus nahmen für für 5,5 CAD den Go Bus zur Toronto Union Station. Wenn man sich überlegt, dass das gut ne Strecke von 20 bis 25 Kilometern war, ist das verdammt günstig. Die Fahrt an sich hat etwas 50 Minuten gedauert.

Um die Zeit zu überbrücken, habe ich mich ein wenig mit Gandalf unterhalten, was es so zu sehen gibt, was er uns empfehlen würde uns anzusehen und wie man wo am besten hinkommt. All solche Dinge eben. Ich muss sagen es war sehr interessant nur davon zu hören. All diese Plätze zu sehen würde aber sicherlich all diese Dinge noch übertreffen. Und einen Teil von diesen Dingen würden wir an diesem Samstag schon sehen… So verging die Fahrt doch relativ schnell und schon von weitem war der CN Tower zu sehen. Als wir durch die Stadt fuhren türmten rechts und links riesige Wolkenkratzer auf und vermittelten einem schon im Bus das Gefühl ganz klein zu sein, verglichen mit diesen Bauwerken… Aber gut, dass hier alles etwas überdimensionaler ist als bei uns, daran hatten wir uns ja schon gewöhnt… Man stelle sich einen 5 Liter Margarineeimer vor…

Anyway… An der Union Station angekommen klärten wir erst einmal ab, wohin wir nun gehen würden. Wir beschlossen fürs Erste Gandalf zum Eaton Centre zu folgen. Das Eaton Centre ist ein weiteres riesiges Einkaufszentrum. Auf dem Weg dorthin zeigte uns Gandalf einige Gebäude und Sehenswürdigkeiten, wie die alte und die neue Cityhall, einige andere riesige Gebäude und ähnliches. Ein paar Beispiele gefällig?

 Einige Bilder, entstanden zwischen den Häuserschluchten...

 Die alte Cityhall...

Die neue Cityhall...

Der Eingang zum Toronto Eaton Centre...

Vom Eaton Centre an waren wir aber auf uns allein gestellt und so führte unser Plan uns als erstes auf die Yonge Street. Bemerkenswert an der Yonge Street ist, dass sie direkt am Ufer des Lake Ontario beginnt und erst nach über 2000 Kilometern im Norden Ontarios endet. Ja, ihr lest richtig, 2000 Kilometer. Rekordverdächtig, sagt ihr? Genau das ist es. Ihre Länge hat der Yongestreet einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde eingebracht. Logischerweise sind wir sie nicht ganz entlang gegangen, aber ihr eine ganze Weile gefolgt durch Downtown Toronto. Im Großen und Ganzen ist sie in diesem Bereich eine große Einkaufs und Erlebnismeile. Ziemlich bunt. Und wir hatten wohl einen Guten Tag erwischt.

Wir sahen eine Capoeiragruppe, die auf der Straße ihre Künste zeigte und schließlich einen Straßenkünstler, über den ich sogar schon einen Bericht gesehen habe, wenn ich mich recht entsinne… Sehr Eindrucksvoll, was er so gezeichnet hat… Aber am besten macht ihr Euch davon selbst ein Bild. Die Capoeriagruppe war natürlich auch nicht zu verachten, war zeitweise wirklich sehr eindrucksvoll, was die zeigten. Außerdem war an diesem Samstag wohl ein Versuch für einen neuen Weltrekord in Toronto. Alle Gitarristen sollten sich versammeln und das selbe Lied spielen… Helpless von Neil Young. Leider waren wir nicht lange genug dort, um das zu hören, aber es sammelten sich schon eine Menge Leute auf dem Platz…

An dieser Stelle entstand auch die folgenden Bilder, bzw das Bild aus dem vorangegangenen Post… Vor dem Platz war ein Mann mit seinen beiden Reptilien und ich bat ihn, mit ihm ein Bild machen zu dürfen. Stattdessen aber drückte er mir lachend die große Echse in die Hand und setzte mir die Kleine auf den Kopf… Und Gott waren die zwei niedlich… Danach ging es ins Hard Rock Café. Allerdings erst mal nur zum gucken. Aber wir wollen da auf jeden Fall nochmal hin, wenn wir nicht so einen vollen Terminplan haben.

Also ging es weiter die Yonge Street entlang hinauf bis zum Qeens Park. Dort fand am Samstag das Muhtadi International Drumming Festival statt. Soweit ich es verstanden habe das zehnjährige Jubiläum. Wer also Trommelmusik mag dem hätte das sicherlich gefallen. Wir hatten nicht so viel Zeit, haben uns aber immerhin die Zeit genommen uns die verschiedenen Stände einmal anzusehen… An einem dieser Stände gab es Ohrringe mit getrocknetem Obst… Leider hab ich kein Bild davon gemacht aber da fragt man sich doch, was das für einen tieferen Sinn hat… Aber wie sagt man so schön? Ander Länder, andere Sitten.
 Ein Denkmal im Queenspark...
 Und auch sonst viel zu sehen...
Weiter ging es durch die Stadt und dann einmal quer durch Chinatown. Meiner Meinung nach nicht so beeindruckend, halte in normales Stadtviertel wo alle Schilder und Läden mit chinesischen Zeichen beschriftet sind. Sogar die Straßenschilder tragen neben dem englischen Namen noch die chinesische Übersetzung auf sich. Logischerweise haben wir die meisten vermutlich chinesischen Einwohner in Chinatown gesehen.

Anschließend hatten wir beschlossen zum Hafen zu gehen um uns die Harbourfront anzusehen und schließlich auf die Toronto Islands zu fahren. Auf dem Weg zum Hafen begegnete mir dieser kleine Kerl hier. Und er war so freundlich für den Moment still zu halten und dieses Foto von ihm zu machen. Leider hab ich keine Ahnung ob diese Rasse einen eigenen Namen hat aber die Eichhörnchen hier haben wohl alle schwarzes Fell. Zumindest hatten alle, die ich bisher hier in Kanada gesehen habe schwarzes Fell. Steht diesen Tierchen aber durchaus sehr gut.
Unser Weg zum Hafen führte uns auch am CN Tower und am Rogers Centre vorbei. Den CN Tower würden wir später an diesem Tag noch besichtigen. Das Rogers Centre ist ein riesiges Baseballstadion mit einer Kuppel, die sich öffnen und schließen lässt. Ebenfalls ein sehr imposantes Gebäude. Je nachdem ob es sich machen lässt wollen wir uns vielleicht noch ein Baseballspiel dort ansehen während unserer Zeit hier in Kanada.
Schließlich erreichten wir aber doch den Hafen und beschlossen, dass es mal wieder Zeit für ein Gruppenbild war. Mir persönlich gefällt dies echt besser als das erste, aber man wächst ja auch an seinen Aufgaben. Ansonsten zeigten sich auch die Möwen sehr kooperativ und durchaus fotogen =)
Die Harbourfront an sich war leider nicht so beeindruckend, wie sie beschrieben worden war aber das tat der Aussicht auf die Toronto Islands auch keinen Abbruch. Es dauerte zwar noch eine Weile, aber schließlich fanden wir uns am Ticketschalter für die Fähre auf die Toronto Islands. Für 6,5 CAD für hin und Rückfahrt zusammen an sich auch recht günstig. Die Fähre legte auch schnell ab, nachdem wir uns an Bord befanden und knappe zehn Minuten später erreichten wir die Centre Island der Toronto Islands.
Zu den Toronto Islands ist zu sagen, dass es sich um eine Inselgruppe südlich der Harbourfront handelt die so etwas wie eine Erholungsmöglichkeit darstellen, denn verglichen mit der lauten, stickigen Innenstadt von Toronto erscheint einem diese Inselgruppe wie in kleines Paradies. Erstaunlicherweise existieren diese Inseln in ihrer jetzigen Form erst seit 1858, wo sie durch einen schweren Sturm vom Festland getrennt wurden. Vorher waren sie eine Halbinsel.

Die Insel ist Autofrei und lud uns mit weitläufigen Wanderwegen und großen Wiesen zum verschnaufen ein. Auch gibt es dort saubere Strände, die vielleicht bei einem späteren Besuch einmal interessant sein würden. Außerdem gibt es dort viele Restaurants und Yachthäfen. So viel Zeit hatten wir aber dann doch nicht… Einige lustige Bilder entstanden trotzdem auf den Inseln. Die meisten Tiere waren weniger fotogen, dafür hatten wir aber einen umso schöneren Ausblick auf die Skyline von Toronto mit CN Tower und allem was sonst so dazu gehört. Am Besten seht ihr Euch das selbst an ;)
Etwas später ging es dann zurück aufs Festland. Wir beschlossen noch etwas zu essen, ehe es auf den CN Tower gehen sollte. Da aber einer der Jungs nicht schon wieder Fast Food wollte führte er uns in ein Restaurant, das man ihm empfohlen hatte… Na ja Restaurant wäre wohl übertrieben… Jedenfalls ging‘s ins Jack Astor’s… Ist hier wohl ne relativ bekannte Kette. Die Preise in dem Laden waren aber dann doch schon ganz ordentlich, dafür dass es auch nicht überragend geschmeckt hat. Die Karte fand ich nicht so prickelnd, und auch das Essen an sich war… na ja sagen wir mal nur geringfügig besser als das normale kanadische Essen… Aber was solls, haben wir auch wieder was dazu gelernt.

Schließlich ging es dann doch zum CN Tower. Wir wollten ja die Dämmerung, beziehungsweise den Sonnenuntergang dort oben verfolgen. Leider dauerte das Ticket kaufen und so alles etwas länger. Wir beschlossen uns einen City Pass zu besorgen. Für die, die vielleicht einmal nach Toronto kommen: Der City Pass kostet derzeit 59 CAD (inklusive Steuern) und beinhaltet Eintrittkarten für fünf Sehenswürdigkeiten. Den CN Tower, das Royal Mueum of Ontario, das Toronto Science Centre, das Casa Loma (bekannt aus Filmen wie X-Men) und den Toronto Zoo. Bedenkt man, das die Auffahrt auf den CN Tower allein schon 23 CAD kosten sollte lohnt sich das also durchaus. Ab dem Kaufdatum gilt der Pass für neun Tage, das ist der einzige Nachteil.

Durch den Citypass hatten wir auch die Möglichkeit zwischen einem Dokumentarfilm oder einem 4D Movie zu wählen, bevor es hinaufging. Nach einigem hin und her landeten wir im 4D Movie… ich war für ein paar Minuten ein Baumstamm auf seiner Reise durch den Urwald nachdem er gefällt wurde… Irgendwie so in der Art halt. An sich sind 4D Movies also ganz lustig, wenn man nicht ganz Wasserscheu ist. =)

Auf dem Weg nach oben wurde noch ein Foto gemacht, das wir später zu Gesicht bekommen sollten. Somit reihten wir und in die Schlange für den Fahrstuhl ein. Bevor ich weitererzähle, ein kurzer Exkurs zum CN Tower. Mit 553 Metern ist der CN Tower (Canadian National Tower) derzeit der höchste Fernsehturm der Welt. Gebaut wurde er 1973 bis 1976. Nicht schlecht so ein Ding in drei Jahren hochzuziehen oder? Aussichtsplattformen findet man in 351 Metern und in 447 Metern Höhe. Der Aufzug mit dem man hinauf und hinunter fährt bewegt sich mit 6 Metern pro Sekunde (entspricht gerundet 22 km/h) und während der Fahrt hat man die Möglichkeit durch den Glasboden und die Glasfront nach draußen zu sehen. Gerade Abends sieht das natürlich sehr schön aus, weil der CN Tower in allen möglichen Farben und Lichtspielen beleuchtet wird. Das lässt sich kaum beschreiben: Allgemein kann man sagen, das Erlebnis CN Tower lässt sich schwer beschreiben. Nachvollziehen kann man es wohl nur, wenn man es selbst erlebt hat.

Oben angekommen eröffnete sich uns eine scheinbar völlig neue Welt. Es brach gerade die Dämmerung hinein und innerhalb einer geschätzten halben Stunde wurde es ganz dunkel und die Lichter der Stadt die sich unter uns scheinbar bis zum Horizont erstreckte… raubten einem den Atem. An einer Seite hatte man einen Blick auf den Lake Ontario und am Horizont war nur noch ein schmales Band von winzigen Lichtern zu sehen aber sonst ein Mehr aus Licht, selbst die Highways mit den Autos fügten sich nahtlos in dieses Bild ein… Leider war es verdammt schwierig gute Bilder dort zu machen, durch die Glasscheiben und die Lichter von innen die sich in den Scheiben spiegelten, aber ich will es Euch nicht ganz vorenthalten. Dennoch noch einmal die Empfehlung: Seht es Euch selbst an! Ich für meinen Teil habe mir bei dieser Aussicht geschworen, irgendwann noch einmal nach Toronto zu kommen.
Ausblick auf Toronto mit Lake Ontario...
Die selbe Ecke noch einmal bei Nacht...
 Und noch ein Bild von meiner Wenigkeit...
Wir gingen noch etwas weiter hinauf und umrundeten einmal das Restaurant, was sich oben befindet. Ich habe mir die Preise gar nicht erst angesehen, denn die Geile Aussicht + wunderbare Atmosphäre zum Essen… vermutlich sehr, sehr teuer. Etwas weiter unten ist eine weitere Aussichtsplattform mit Glasboden… Interessante Aussicht nach unten aber das war jetzt nicht so besonders aufregend. Nachdem wir noch eine Weile dort oben verweilt hatten hieß es aber doch irgendwann, den Weg nach unten anzutreten.

Unten sahen wir uns noch den Gift Shop an, also den Geschenke / Souvenirladen… Und ich hab da was gesehen, was ich haben will, aber ich dachte mir, ich schau nochmal wo anders. Was es ist oder sein wird… erfahrt ihr vielleicht später =)

Draußen mussten dann natürlich auch nochmal Fotos gemacht werden, denn von außen sah man ja erst richtig, wie schön die Beleuchtung des CN Towers war. Leider war auch das etwas, was sich mit der Kamera schlecht festhalten ließ. Aber man stelle sich diesen riesen Turm vor der in allen erdenklichen Farben erstrahlt und die auch im Sekundentakt in verschiedenen Mustern geändert hat. Die Stromrechnung von dem Laden möchte ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Schließlich machten wir uns doch auf den Weg Richtung Union Station. Dachte in zumindest. Aber nachdem wir etwas reichlich Unschönes mit ansehen mussten, worüber ich mich hier nicht auslassen möchte, beschlossen die Jungs sich noch den Entertainmentdistrict anzusehen. Also das Vergnügungsvierteln mit den Clubs und Bars und was man sich halt fürs Nachtleben so vorstellt. Ich persönlich fand das jetzt nicht so begeisternd, weil die Leute sich da nicht groß anders als bei uns verhalten, aber zwei der Jungs schienen sich zumindest prächtig zu amüsieren.

Nach einigem Hin und her machten wir uns aber doch auf den Weg zur Union Station und warteten dort noch eine halbe Stunde auf den Go Bus nach Hause… Erst hier wurde mir und den andern wohl bewusst, wie viel und wir lange wir gelaufen waren. Ich erinnere mich nicht, wann meine Füße das letzte Mal so weh getan haben sollen, wenn sie es überhaupt schon einmal getan haben.

Die Fahrt nach Hause verbrachte ich im Halbschlaf, immer wieder mal aufgeschreckt durch irgendwas was rumpelte oder zu helle Lichter. Der Weg von der Erindale Station nach Hause schien länger als je zuvor aber schließlich und endlich kamen wir doch zuhause an und alles was ich noch wollte war schlafen. Was ich dann auch gemacht habe ;)

So viel also zu meinem ersten Tag in Toronto…

Ein Bild zwischendurch...


Geschossen in Toronto am 06.06.2009

5. Juni 2009

Casual Friday oder das Ende der ersten (Arbeits-)Woche

Tja, die Zeit vergeht hier echt wie im Fluge… Kaum ist man da, ist auch schon Freitag. Und das bedeutete hier Casual Friday… Für uns nichts besonderes, weil wir die ganze Woche Casual Style tragen, aber heute waren auch die anderen Angestellten locker gekleidet. Und auch so schien es etwas lockerer angegangen zu werden heute.

Es gab Donuts für alle… oder es sollte welche für alle geben, aber wie das immer so ist, den letzten Beißen die Hunde… Zum Glück gehörte ich nicht zu denen *g* Wobei dabei die Erkenntnis kam: Donuts = Krapfen oder so ähnlich…

Ansonsten gab‘s heute Mittagessen bei Subway, weil Zet’s ja nun bekanntermaßen ungenießbar war… Also zumindest gutes essen… Den Tag über verbachte ich weiter damit mich durch die Purchase Requests zu kämpfen und hier und da eine Kleinigkeit zu erledigen, die Rowell mir auftrug.

Ansonsten geht’s mit wirklciher arbeit wohl erst Montag weiter, wenns darum geht die ganzen angestellten im Umgang mit den neuen IP Phones zu schulen, die ich ja zumindest schon kannte… Sollte also nicht so das Problem werden.

Einer der Angestellten, Beau, schickte mir einen Link mit einer Liste von Clubs die man i9n Toronto so besuchen kann und so werden wir uns morgen auf den Weg nach Toronto machen und einfach mal die Stadt erkunden, Abends vielleicht die Clubs unsicher machen. Cool ist hierbei auch, dass die Angestellten die bei Schenker arbeiten fast alle noch recht jung sind und dementsprechend auch noch viel unternehmen, so dass es durchaus sein kann, dass man Rowell morgen Abend auch sieht. Aber man wird sehen.

Den Tag heute haben wir auch erfolgreich überstanden, auf Recht unterhaltsame Weise… Dank oder auf Kosten Andres, der heute einen weniger guten Tag hatte… Das beste, was er heute gebracht hat war im bus seine Jacke über die Haltewunsch-Leine zu hängen, sodass das ‘Stop requestet‘ Zeichen einfach nicht verschwand. Wir andern drei fragten uns schon was er sich dabei denke, aber er hat es wohl einfach… nicht gepeilt… Bis der Busfahrer ihn dann böse ansah und ich ihn darauf hinwies, dass seine Jacke die Weiterfahrt verhinderte…

Nach einem kurzen Abstecher zu NoFrills kamen wir dann auch zuhause an und ließen den Abend ausklingen 9indem wir mehr oder weniger ausruhten… Morgen sollten wir fit sein..